Flüssiggas im Tank kaufen: unabhängig mit Gas heizen | gasmann.de
Flüssiggas im Tank

Flüssiggas im Tank: alles über Größe, Standort und Sicherheit.

  • Viele verschiedene Größen für unterschiedliche Wünsche
  • Ober- und unterirdisch
  • Spezifische Standortwahl
  • Geregelte turnusmäßige Überprüfung von Tankbehältern und Rohrleitungen

Verschiedene Vertragsmodelle für verschiedene Bedürfnisse

Wir wissen, dass jeder unserer Kunden unterschiedliche Wünsche und Bedürfnisse hat - je nachdem wie und wo er wohnt. Deshalb haben wir für unser Flüssiggas drei verschiedene Vertragsmodelle entwickelt, die sich nach Ihren Vorstellungen, Ihrem Verbrauch und Ihrem Geldbeutel richten.

Eines ist sicher: Wenn Sie mit Flüssiggas heizen, leisten Sie einen wichtigen Beitrag zum Umweltschutz.

Die richtige Tankgröße

Tankbehälter für Flüssiggas stehen immer außerhalb des Gebäudes. Dies ist ein großer Vorteil gegenüber Öl- oder Pelletheizungen, für deren Brennstofflagerung immer wertvoller Raum im Haus benötigt wird. Sie können zwischen unterirdischen Tankbehältern wählen, von denen nur der Domschachtdeckel sichtbar ist, und vollständig oberirdischen Tanks.

Außerdem gibt es verschiedene Behältergrößen. Der Rauminhalt wird in Litern gemessen und das Nennfüllgewicht in Tonnen. Unsere gängigsten Größen sind

  • 1,2 Tonnen (2.700 Liter),
  • 2,1 Tonnen (4.850 Liter) sowie
  • 2,9 Tonnen (6.400 Liter).

Der Standort ist ausschlaggebend

Der oberirdische Tank

Die oberirdische Lagerung ist etwas unkomplizierter und auch günstiger. Hier werden die Tanks auf Betonfundamente gestellt. Gerne liefert und verbaut Ihnen Ihr Gasmann entsprechende Platten. Je nachdem, welche Tankgröße Sie wählen, benötigen Sie für die Aufstellung maximal eine Fläche von 10 Quadratmeter.

Der unterirdische Tank

Die unterirdische Lagerung des Tankbehälters ist die elegante und diskretere Lösung, für die allerdings eine Grube auf Ihrem Grundstück ausgehoben werden muss. Vom gesamten Tank ist dann nur noch der Domschacht-deckel zu sehen, der die Armaturen abdeckt. Die Deckel gibt es auch in einer befahrbaren Variante. 

Unter der Erde ist der Flüssiggasbehälter vor witterungsbedingten Einflüssen geschützt. Alle unterirdischen Rheingas-Tanks sind mit einem passiven Korrosionsschutz aus Epoxydharz lackiert und werden in einer mindestens 20 cm starken Sandschicht im Erdreich eingebettet.

Tankarmaturen im Überblick.

Gasentnahmeventil eines Flüssiggastanks

Gasentnahmeventil.

Mit Hilfe des Gasentnahmeventils wird die Zufuhr des Gases geregelt und der Betriebsdruck des Behälters kontrolliert. Bei der Befüllung schaltet die Pumpe im Tankwagen automatisch ab, wenn der Gasbehälter zu 85 % gefüllt ist.

Tankarmaturen im Überblick.

Füllventil eines Flüssiggastanks

Füllventil.

Über das Füllventil erfolgt die Tankbefüllung durch den Tankwagenfahrer. Eine Metallkappe schützt das Füllventil vor äußeren Einflüssen.

Tankarmaturen im Überblick.

Flüssigentnahmeventil eines Flüssigastanks

Flüssigentnahmeventil.

Mithilfe des Flüssigentnahmeventils wird der Tank vom Tankwagenfahrer entleert. Es kann hier außerdem bei Industrieanlagen ein Verdampfer angeschlossen werden. Nur autorisiertes Fachpersonal darf dieses Ventil bedienen.

Tankarmaturen im Überblick.

Inhaltsanzeiger eines Flüssiggastanks

Inhaltsanzeiger.

Am Inhaltsanzeiger kann auf einer Skala von 0 bis 100 % die aktuelle Füllstandsmenge abgelesen werden. Ein Gastank darf nur maximal 85 % Flüssiggas beinhalten, das ist Vorschrift. Damit wird sichergestellt, dass genügend Puffer für eine temperaturbedingte Ausdehnung des Gases vorhanden ist.

Tankarmaturen im Überblick.

Sicherheitsventil eines Flüssiggastanks

Sicherheitsventil.

Das Sicherheitsventil schützt den Gasbehälter vor Überdruck. Werden im Tank 15,6 bar erreicht, wird automatisch solange Gas abgeblasen, bis der ideale Innendruck wieder erreicht ist. Dafür öffnet und schließt sich das Sicherheitsventil im Bedarfsfall selbstständig. In unseren mittleren Breitengraden tritt dieser Fall sehr selten bis nie ein.

Sicherheit und Wartung von Flüssiggastanks

Ihre Gasmann-Monteure gewähren Ihnen durch ihre Erfahrung und ihr Fachwissen höchste Sicherheit für alle unsere Flüssiggasanlagen und Leitungen. Regelmäßge Überprüfungen der gesamten Anlagen sind übrigens auch gesetzlich vorgeschrieben und für die Durchführung sind wir als Betreiber der Anlagen verantwortlich.

Alle ober- und unterirdischen Flüssiggastanks müssen alle zwei Jahre von außen und alle zehn Jahre von innen geprüft werden. Ebenfalls alle zehn Jahre steht eine Rohrleitungsprüfung an sowie alle acht Jahre, soweit vorhanden, der Tausch von Zählern.

Äußere Behälterprüfung

Zweijährige Prüfung durch Ihren Gasmann

  • Überprüft werden hierbei der ordnungsgemäße Zustand des Tanks inklusive seiner Ausrüstung.
  • Das beinhaltet:
    • Äußerliche Überprüfung des Flüssiggastanks und seiner Ausrüstungen auf Unversehrtheit
    • Vollständigkeit aller zugehörigen Teile
    • Dichtheit des Behälters und seiner Ausrüstung
    • Einhaltung der Aufstellungsbedingung nach TRF 2012
    • Falls vorhanden, Mitprüfung der KKS-Anlage
    • Kontrolle der sichtbaren Rohrleitung
  • Die Anlage bleibt in Betrieb.
Innere Behälterprüfung

Zehnjährige Prüfung durch ZÜS (zugelassene Überwachungsstelle: TÜV oder DEKRA)

  • Sicherheitsventilprüfung:
    • Überprüfung des Ansprechdrucks des Sicherheitsventils
    • Oberirdische Tanks werden im Rahmen der inneren Prüfung nur auf die Sicherheitsventile geprüft.
  • Einspeisemessprüfung (ESM):
    • Feststellung der Unversehrtheit der Außenbeschichtung (Ummantelung) von unterirdischen Flüssiggastanks.
  • Schallemissionsprüfung (SEP):
    • Feststellung der Unversehrtheit der inneren Behälterwand von unterirdischen Flüssiggastanks.
  • Die Anlage bleibt in Betrieb.
Rohrleitungsprüfung

Zehnjährige Prüfung durch Ihren Gasmann-Experten

  • Dazu gehört:
    • Äußere Sichtung der Rohrleitung, deren Ausrüstungsteile und ggf. Schlauchleitung(en)
    • Zustand und Funktion der sicherheitstechnisch erforderlichen Ausrüstungsteile (u.a. Ansprechdruck SAV, PRV)
    • Zustand und Funktionstüchtigkeit der Druckregelgeräte
    • Festigkeitsprüfung
    • Dichtheitsprüfung
  • Anlage muss kurzzeitig außer Betrieb genommen werden.
Zählertausch

Achtjährige Prüfung durch Ihren Gasmann

  • Es wird nur der Zähler getauscht.
  • Kunde muss vor Ort sein, weil der Monteur in den Heizungsraum muss.
  • In der Regel alle acht Jahre
  • Die Anlage bleibt in Betrieb.
Kathodische Korrosionsschutzanlagen (KKS)-Prüfung
  • Fremdstromschutzanlage oder galvanische Anodenanlage, die durch ausreichenden kathodischen Schutzstrom Außenkorrosionsschäden am Flüssiggastank verhindert.
  • Nachträglicher Einbau, falls bei der Einspeisemessprüfung Mängel nachgewiesen werden.
  • Zusätzlich zu der zweijährigen Prüfung (siehe äußere Prüfung) fällt bei der Fremdstromschutzanlage eine vierjährige Prüfung durch eine ZÜS an.
  • Die Anlage bleibt in Betrieb.
  • Weitere Informationen zur KKS-Anlage gibt Ihnen Ihr Gasmann gerne per Telefon oder Mail.
 
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