Fragen & Antworten zu Flüssiggas, Autogas und Flaschengas | gasmann.de

Häufige Fragen zu Flüssiggas, Autogas und Flaschengas

Sie Fragen, wir antworten. Sollten Sie weitere Fragen haben, zögern Sie nicht uns anzuschreiben.

Fragen & Antworten zu Flüssiggas.

Erklärung zur Pauschalzahlweise

Erklärung zur Pauschalzahlweise

Mit der monatlichen Pauschale tätigen Sie eine Anzahlung für die Miete des Tanks, die Behälter,- Service und Prüfpauschale und das Flüssiggas, das Sie von Ihrem Gasmann erhalten. Ihre bereits geleisteten Abschläge werden in Ihrer Jahresabrechnung, die wir nach 12 Monaten erstellen, mit den Gaslieferungen sowie der Miete / Behälter-, Service- und Prüfpauschale verrechnet. 

Waren Ihre monatlichen Pauschalen zu hoch, bekommen Sie von uns eine Gutschrift. Waren die Pauschalen zu niedrig, wird leider eine Nachzahlung fällig.



Was ist Flüssiggas?

Flüssiggas (Propan, Butan und deren Gemische) ist ein Kohlenwasserstoff, der unter Druck einen verflüssigten Zustand einnimmt. Das Volumen des komprimierten, verflüssigten Gases verringert sich in Relation zu seinem gasförmigen Zustand auf nur noch 1/260. Es ist nun möglich, große Energiemengen in kleinen Behältern zu lagern und zu transportieren.

Ist Flüssiggas gefährlich?

Flüssiggas ist ein sehr sicherer Energieträger. Ein sachgemäßer Umgang mit dem verflüssigten Gas ist natürlich unabdingbar.

Ist Flüssiggas umweltfreundlich?

Flüssiggas ist unter den fossilen Energieträgern der umweltschonendste, denn die Verbrennung erfolgt ohne feste Rückstände und Feinstaubentwicklung. Auf Grund der geringen Emissionswerte dürfen Flüssiggasheizungen sogar bei Smogalarm betrieben werden.  Auch der Einsatz in Wasserschutzgebieten ist auf Grund der sehr guten ökologischen Werte möglich.

Für welche Heizungssysteme kann Flüssiggas verwendet werden?

Man kann grundsätzlich sagen, dass alle erdgasfähigen Heizungssysteme auch mit Flüssiggas funktionieren. Moderne Technologien wie z. B. die Brennwerttechnik, Blockheizkraftwerke (BHKWs), Gaswärmepumpen, Brennstoffzellen sowie Strahlungsheizungen sind einige Heizungssysteme, bei denen Flüssiggas genutzt werden kann.

Ist die Versorgung mit Flüssiggas auch zukünftig gewährleistet?

Keine Sorge! Die Versorgung mit Flüssiggas als umweltschonender Energieträger ist durch ein dichtes Versorgungsnetz bei Rheingas garantiert. Flüssiggas ist zukunftssicher, da es sowohl bei der Rohölverarbeitung in Raffinerien als auch bei der Erdgas- und Rohölförderung gewonnen wird.

Ist die Beratung kostenlos und unverbindlich?

Sie haben jederzeit die Möglichkeit uns hier zu kontaktieren und einen kostenlosen, unverbindlichen Beratungstermin zu vereinbaren.

Wo wird das Flüssiggas gelagert?

Flüssiggas wird in Gasmann-Tanks außerhalb von Gebäuden gelagert. Die Stahltanks können oberirdisch oder halboberirdisch aufgestellt oder unterirdisch im Boden eingelagert werden. Die Größe des Tanks richtet sich nach dem Heizbedarf des Gebäudes und danach, in welchen Zeitabständen getankt werden soll. In der Regel sollte der Tank so groß gewählt werden, dass eine Füllung pro Jahr ausreicht. Hier kann der Fachmann weiterhelfen.

Ich habe einen Eigentank. Kann ich diesen mit Flüssiggas von Rheingas füllen lassen?

Ja klar! Wir beliefern Sie gerne mit Flüssiggas. Bitte beachten Sie, dass wir nach § 1004 BGB nur Tanks mit Flüssiggas befüllen dürfen, die sich in Kundeneigentum befinden. Daher benötigen wir bei der Bestellung einen Eigentumsnachweis (Kopie des Kaufvertrags) für den Tank. Zudem benötigen wir Prüfnachweise (innere und äußere Prüfung) des Behälters.

Kann ich einen Tank mieten?

Bei Ihrem Gasmann können Sie problemlos einen Tank mieten. Schauen Sie in unseren Tarifmodellen nach.

Wo kann ich den Tank aufstellen?

Da für das Aufstellen und den Betrieb von Flüssiggastanks je nach Bundesland unterschiedliche Vorschriften gelten (Bauordnung, Feuerungsverordnung), empfehlen wir Ihnen die Beratung durch unser Fachpersonal. Meist stehen die Tanks im Gartenbereich, denn der Tank muss jederzeit frei zugänglich sein. Wichtig ist der Abstand des Tanks zum Haus. In unmittelbarer Nähe des Tankbehälters sollten sich keine Zündquellen, Kelleröffnungen, Luft- und Lichtschächte oder Gruben befinden.

Wie oft muss der Tank gewartet werden?

Die Tanks müssen regelmäßig von einer zugelassenen Überwachungsstelle (ZÜS) geprüft werden. Bei oberirdischen Tanks erfolgt die äußere Prüfung alle zwei Jahre sowie die innere Prüfung alle zehn Jahre. Bei unterirdischen Tanks erfolgt die innere Prüfung, in Abhängigkeit der Schutzklasse alle fünf bzw. zehn Jahre.

Wer kümmert sich um die Wartung des Tanks?

Wenn Sie mit Ihrem Gasmann einen Vertrag über die Service- und Prüfpauschale abgeschlossen haben, organisiert der Gasmann die Prüftermine und übernimmt die im Rahmen der Prüfung entstehenden Kosten.

Wie erfolgt die Lieferung?

Ihr Gasmann liefert Ihnen die gewünschte Menge Flüssiggas zuverlässig und problemlos ohne Verschmutzung und Geruchsbelästigung. Die Lieferung erfolgt in Straßentankwagen zur jeweiligen Verwendungsstelle.

Wie teuer ist Flüssiggas im Vergleich zu alternativen Energien?

Im Vergleich zu einer Ölheizung ist der Investitionsaufwand einer Flüssiggasheizung wesentlich geringer. Das Flüssiggasgerät kann explizit gesteuert und hocheffizient eingesetzt werden. Dadurch sinken der Energieverbrauch und somit auch Ihre Energiekosten.

Welche Menge an Flüssiggas muss ich für mein Haus einplanen?

Wir empfehlen eine individuelle ausführliche Beratung durch unsere Experten, da mehrere Faktoren in die Planung einfließen. Sie können jedoch grob folgendes Beispiel als Referenz heranziehen: Ein Einfamilienhaus mit 150 m2 Wohnfläche und einem 4-Personen-Haushalt benötigt ca. 20.000 kWh/Jahr, dies entspricht ca. 2.900 l Flüssiggas pro Jahr.

Fragen & Antworten zu Flaschengas.

Häufig gestellte Fragen zum Thema Flaschengas.

Was ist "Flaschengas"?

Flaschengas bezeichnet umgangssprachlich Flüssiggas (Propan, Butan und deren Gemische) in Druckflaschen aus Stahl oder Aluminium.

Ist die Beratung kostenlos und unverbindlich?

Sie haben jederzeit die Möglichkeit uns hier zu kontaktieren und einen kostenlosen, unverbindlichen Beratungstermin zu vereinbaren.

Wozu kann Flüssiggas in Flaschen genutzt werden?

Flüssiggas in Flaschen wird vorrangig zum Kochen, Heizen oder Kühlen genutzt, aber auch in der Freizeit, im Gewerbe oder in der Industrie ist es vielseitig einsetzbar.

Welche Flaschenarten bietet der Gasmann an?

Ihr Gasmann unterscheidet zwischen Nutzungsflaschen, Pfandflaschen und Mietflaschen.

Graue Nutzungsflaschen, sind Eigentumsflaschen des Kunden. Rheingas bietet die Größen 3kg*, 5kg, 11kg und 33kg als Stahlflasche an, sowie 11 kg als Aluminiumflasche.

Die roten Pfandflaschen gibt es in den Größen 3kg*, 5kg, 11kg, 19kg*, 33kg (*nur in den neuen Bundesländern erhältlich)

Zudem bietet Ihr Gasmann auch Staplergas in Flaschen an. Staplergas ist als klassische 11kg Pfandflasche (jetzt auch mit Clip On-Verschluss) oder als 14 kg Aluflasche (Mietflasche) erhältlich.

Worin liegt der Unterschied zwischen Nutzungs- (auch Eigentumsflaschen) und Pfandflaschen?

Nutzungsflaschen gehen beim Kauf in das Eigentum des Käufers über. Er ist hier auch für die Prüf- u. Reparaturkosten verantwortlich.

Nutzungsflaschen sind in der Regel durch einen grauen Anstrich gekennzeichnet. Entleerte Nutzungsflaschen können nicht zurückgegeben werden, sie werden 1:1 gegen volle Flaschen getauscht.

Pfandflaschen sind gegen ein einmalig entrichtetes Pfandgeld zu erhalten. Hier trägt das Versorgungsunternehmen alle Kosten.

Rheingas Pfandflaschen sind rot gestrichen und mit dem Firmenschriftzug/- Logo gekennzeichnet. Bei Rückgabe erhält der Kunde sein Pfand zurück. 

Wo kann ich Flüssiggas in Flaschen kaufen, tauschen oder zurückgeben?

Graue Eigentumsflaschen können vorwiegend in Baumärkten, bei Baufachhändler oder auf Campingplätzen getauscht werden. Rheingaspfandflaschen können Sie bei allen dafür ausgewiesenen Rheingasvertriebspartnern tauschen oder zurückgeben. Nach endgültiger Rückgabe der Pfandflasche, erhalten Sie den Pfandbetrag zurück.

Ist Flaschengas gefährlich?

Flüssiggas ist bei ordnungsgemäßem Umgang ein sicherer Energieträger.
Gasflaschen bestehen aus sehr robusten Stahl- oder Aluminium und sind durch Druckregler, Sperrventil und Schutzkappe gesichert. 

Wie lange komme ich mit einer Flasche Flüssiggas aus?

Die Aussage ist schwer abzuschätzen. Bei allen Gasgeräten ist in der Regel der Verbrauch in Gramm verbrauchtes Gas je Betriebsstunde angegeben. (Bsp: Nur kochen verbraucht etwa 20kg Gas/ Jahr)

Was muss ich beim Transport und bei der Lagerung von Flüssiggas in Flaschen beachten?

Lagerung und Transport von Flüssiggas in Flaschen unterliegt allgemeinen Sicherheitshinweisen. Detaillierte Auskunft finden Sie hier.

Woran erkenne ich wieviel Inhalt noch in meiner Flüssiggasflasche ist?

Die zuverlässigste Methode ist das Wiegen der Flasche. Das Eigengewicht der Flasche (TARA), sowie das Gewicht der Füllung sind auf allen Flaschen eingestanzt.

Fragen & Antworten zu Autogas.

Was ist Autogas eigentlich?

Autogas ist Flüssiggas (Propan, Butan und deren Gemische), also ein Kohlenwasserstoff, der sich unter relativ geringem Druck verflüssigt und dann nur etwa 1/260 seines gasförmigen Volumens einnimmt. Flüssiggas bzw. Autogas kann ohne großen technischen Aufwand und somit kostengünstig verflüssigt werden. Es zeichnet sich durch einen hohen Energiegehalt aus. Gleichzeitig verbrennt es schadstoffarm und lässt sich gut lagern. Eine der vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten von Flüssiggas ist der Antrieb von Motoren.

Autogasfahrzeug, ist das etwas Besonderes?

Ja und nein. Autogasmotoren arbeiten genauso wie alle gängigen Ottomotoren. Es wird „nur“ anstelle eines Benzin-Luft-Gemisches ein Flüssiggas-Luft-Gemisch in den Zylindern verbrannt. In den neusten technischen Ausführungen wird flüssiges „Autogas“ direkt über die Injektoren in die Zylinder eingespritzt, ohne vorher mit der Luft vermischt zu werden (Direkteinspritzermotoren). Außerdem fahren Autogasfahrzeuge wesentlich umweltschonender. Zudem zahlen Sie beim Tanken von Autogas anstelle von Benzin erheblich weniger als bisher.

Gibt es verschiedene Gasfahrzeuge?

Ja, das führt auch immer wieder zu Verwechslungen. Grundsätzlich gibt es Gasfahrzeuge, die mit Flüssiggas betrieben werden, und Fahrzeuge, deren Antriebsenergie Erdgas ist. Doch nur Flüssiggas als Kraftstoff ist Autogas!

Flüssiggas (Autogas/LPG) wird vorwiegend bei der Förderung von Erdgas und Rohöl gewonnen und als Begleitgas bzw. Bestandteil von nassem Erdgas. Autogas wird bei einem Druck von nur ca. 6 bis 8 bar in einem Autogastank flüssig gespeichert. Der Prüfdruck – maximale Lastgrenze der Tanks - beträgt dagegen mindestens 30 bar. Autogas verflüssigt sich bereits bei geringem Druck selbstständig. Es muss daher nicht aufwändig verflüssigt werden.

Erdgas (CNG) wird auf einen Druck von 200 bis 250 bar verdichtet und über spezielle Fülleinrichtungen in den Tank gepresst. Anders als Autogas wird dieses nicht flüssig gelagert, sondern verbleibt im gasförmigen Zustand. Dieser hohe Druck ist notwendig, damit genügend Energie in Form von gasförmigem Erdgas im Tank vorhanden ist. Der Prüfdruck des Tanks muss daher mindestens 600 bar betragen.

Biogas entsteht unter Ausschluss von Luft durch Vergärung von z. B. Gülle und organischen Abfällen. Theoretisch könnten Gasfahrzeuge auch mit Biogas fahren. Allerdings müsste dazu dessen Qualität stark aufbereitet werden. Ein Breiteneinsatz zeichnet sich derzeit nicht ab. Biogas ist nichts anderes als organisch erzeugtes Erdgas. Zur Benutzung in Fahrzeugen sind demnach die gleichen apparativen Aufwendungen notwendig.

Welcher Gasantrieb ist weiter verbreitet?

Ganz eindeutig Flüssiggas. Es wird schon seit Jahrzehnten als Autogas bezeichnet und eingesetzt. Autogas ist daher auch weltweit der verbreiteteste alternative Kraftstoff. In Europa und Eurasien gibt es ca. 10,6 Millionen Autogasfahrzeuge. Weltweit sind es bereits über 17,5 Millionen (Stand: 2010, Quelle: Statistical Review of Global LP Gas 2011). Hinzu kommt der Einsatz in Fahrzeugen des öffentlichen Nahverkehrs.

Was versteht man unter monovalenten und bivalenten Fahrzeugen?

Hinsichtlich ihrer Kraftstoffversorgung lassen sich Autogasfahrzeuge in zwei Gruppen einteilen: monovalente Fahrzeuge, die ausschließlich mit Flüssiggas fahren, dies sind vor allem Busse und LKWs und bivalente Fahrzeuge, die neben dem Gastank über einen Benzintank/Dieseltank verfügen und somit beide Kraftstoffarten nutzen können.

Was bringt das Umsteigen auf Autogas?

Dank der geringeren Kraftstoffkosten sparen Sie bei jeder Fahrt. Für einen Liter Autogas zahlen Sie derzeit ca. die Hälfte des Benzinpreises. So liegt der Bundesdurchschnitt für Autogas bei 0,814 Euro (Stand: 24.09.12, Quelle: www.gas-tankstellen.de), für Benzin bei 1,65 Euro (Stand: 24.09.12, Monat August, Quelle: ADAC) pro Liter. Dieser günstige Preis ergibt sich aus dem Energiesteuergesetz, das für Autogas eine steuerliche Vergünstigung vorsieht. Der Preisabstand zum Benzin wird auch weiterhin Bestand haben, da der verminderte Steuersatz bis zum 31.12.2018 gilt. Zudem liefern Fahrzeuge mit Autogasantrieb einen wirksamen Beitrag zum Klimaschutz, z. B. durch deutlich reduzierte Treibhausgasemissionen (CO2). Ökologisch vorbildlich verhalten sich Autogasantriebe gerade auch bei den Feinstaubemissionen.

Kann man jedes Auto auf Autogas nachrüsten?

Vom Grundsatz her bieten Ottomotoren sehr geeignete Rahmenbedingungen für die einfache Umstellung auf einen Autogasbetrieb. Gleichwohl ist für jeden Fahrzeug-Motortyp zu prüfen, ob die notwendigen Voraussetzungen vorliegen. Bitte wenden Sie sich hierzu an die Anlagenhersteller/Umrüster, diese Unternehmen müssen die Möglichkeit einer Umrüstung prüfen.

Wo wird mein Auto auf Autogas nachgerüstet?

Nur zugelassene Fachbetriebe dürfen die Ausrüstung übernehmen. Der Einbau einer Autogasanlage muss von TÜV oder DEKRA überprüft und begutachtet werden. Der Autogasantrieb wird danach in die Kfz-Papiere (Kfz-Brief und Kfz-Schein!) eingetragen. Zusammen mit anderen Fachverbänden hat der Deutsche Verband Flüssiggas DVFG e. V. einheitliche Standards der Ausrüstbetriebe festgelegt.

Passiert etwas mit dem Motor bei der Nachrüstung?

Nein, Ottomotoren sind relativ einfach auf Autogas umzustellen. Die Ausrüstung erfolgt ohne mechanische Veränderungen am Motor. Komfort und Leistung des Fahrzeugs bleiben uneingeschränkt.

Was kostet das Nachrüsten auf Autogas?

Die Nachrüstkosten auf Autogas betragen je nach Fahrzeugtyp zwischen 1.500 und 3.500 Euro.

Wie erfolgt die Inspektion/Wartung?

In der Regel erfolgt die Wartung der Gasanlage zu den normalen Wartungsintervallen, wie sie der Fahrzeughersteller vorgegeben hat.  Beim TÜV werden Autogasfahrzeuge wie jeder konventionelle PKW behandelt. Die Inspektion ist nicht aufwändiger, es erfolgt lediglich eine zusätzliche Prüfung der Autogasanlage und des Tanks.

Gibt es auch Neufahrzeuge direkt vom Händler?

Neben den Umrüstlösungen bieten immer mehr Kfz-Hersteller Autogasfahrzeuge ab Werk bzw. Neuwagenangebote mit Ausrüstkooperationspartnern an. Einige dieser Hersteller haben mit Autogasmodellen bereits langjährige Erfahrungen in anderen Ländern. In Deutschland gibt es beispielsweise Neuwagen von Chevrolet, Citroen, Fiat, Ford, Kia, Lada, Mazda, Opel, Subaru, Volkswagen und anderen.

Was bedeutet OEM-Fahrzeug?

OEM = original equipment manufacturer darunter versteht man Autogasfahrzeuge, die eine europäische Typzulassung erhalten, womit die Fahrzeuge in jedem Mitgliedsstaat der EU ohne weitere Fahrzeugprüfungen für den Straßenverkehr zugelassen werden können. Der große Vorteil besteht in der Garantie ab Werk.

Wichtiger Hinweis: Diese Fahrzeuge können somit in jedem Staat der EU ohne weitere Fahrzeugprüfungen für den Straßenverkehr zugelassen werden. Mit der europäischen Typzulassung sind die Fahrzeughersteller angehalten, auch in Deutschland Interessenten die Möglichkeit zu eröffnen, ein solches OEM-Fahrzeug zu bestellen (z. B. über Sonderbestellcodes bei den Händlern), unabhängig davon, ob das Autogasfahrzeug offiziell in den Verkaufsprospekten angeboten wird.

Wird der Kofferraum kleiner?

Nicht unbedingt, denn die Tanks können innerhalb des Fahrzeugs, z. B. in der Reserveradmulde im Kofferraum, oder als Unterflurtanks montiert werden. Autogas wird unter verhältnismäßig geringen Drücken von ca. 8 bar in flüssiger Form im Autogastank gespeichert (zum Vergleich: Erdgas bis 250 bar). Diese Volumenminimierung auf 1/260 erfordert nur einen leichten Zusatztank von 5 kg Gewicht. So lassen sich schon mit relativ kleinen Autogastanks große Reichweiten erzielen.

Wie weit kommt man mit einer Autogasfüllung?

Mit den gängigen Tankgrößen lassen sich je nach Fahrweise und Fahrzeugtyp problemlos 500 Km mit einer Tankfüllung zurücklegen. Bei bivalenten Autogasfahrzeugen (Autogas und Benzin) verdoppelt sich die Reichweite also auf bis zu 1.000 Km.

Ist das Betanken schwierig – kann etwas passieren?

Nein! Das Tanken von Autogas ist durch die Ausrüstung der Fahrzeuge ebenso einfach wie das Tanken von Benzin oder Diesel. Die Betankungszeiten sind sehr kurz und vergleichbar mit denen konventioneller Kraftstoffe. Beim Betanken wird die Zapfpistole mit dem Füllstutzen am Fahrzeug fest verschraubt. Dadurch ergibt sich ein geschlossenes System. Die Zapfsäulen für Autogas sind eindeutig gekennzeichnet. Zudem unterscheiden sich die Einfüllventile deutlich von denen anderer Kraftstoffe. Dadurch wird eine Verwechslung beim Betanken ausgeschlossen.

Wo wird das Autogas eingefüllt?

Wie Benzin wird Autogas in Tanks gefüllt. Als Kraftstofftanks werden spezielle Autogastanks – im Allgemeinen Stahlbehälter – verwendet, die mit entsprechenden Absperr- und Sicherheitseinrichtungen ausgerüstet sind.

Muss ich an der Zapfsäule von Kilogramm auf Liter umrechnen?

Aber nein! Autogas ist flüssig, daher wird es – im Gegensatz zu Erdgas-Kraftstoff, ganz wie Sie es gewohnt sind in Litern angezeigt.

Gibt es ausreichend Autogas-Tankstellen?

Das öffentlich zugängliche Autogas-Tankstellen-Netz in Deutschland wurde durch das Engagement der deutschen Flüssiggas-Wirtschaft in den letzten Jahren zügig ausgebaut. Mittlerweile gibt es deutschlandweit über 6.600 Autogas-Tankstellen. Inklusive der Tankstellen in den Nachbarländern sind es über 20.000 Autogas-Tankstellen (Quelle: European LPG Sector Overview 2011). Eine flächendeckende Versorgung ist somit gewährleistet! Parallel hierzu befinden sich bereits ca. 1.600 gewerblich genutzte Flüssiggastankstellen in Betrieben (Quelle: DVFG 2012), die für die Betankung von firmeneigenen Flottenfahrzeugen mit Autogas genutzt werden können.

Wie findet man die Autogas-Tankstellen?

Ganz einfach, wir haben eine Suchmaschine mit allen öffentlich zugänglichen Autogas-Tankstellen in Deutschland eingerichtet; übersichtlich nach Bundesländern geordnet, mit Öffnungszeiten und Anfahrtsbeschreibung. Es gibt die Möglichkeit, die Angaben zu den Tankstellen herunterzuladen, um sie dann auszudrucken. Sie können die Gesamtliste abrufen oder auch nur den Download für ein bestimmtes Bundesland anklicken. Damit Sie nicht zu lange suchen müssen, gibt es eine eigene Rubrik, in der die neu hinzugekommenen Autogas-Tankstellen aufgelistet sind. www.autogastanken.de

Entspricht der Autogasverbrauch dem Benzinverbrauch?

Autogas-PKW verbrauchen ca. 20 % mehr Kraftstoff als Benzin-PKW. Da der Preis von Autogas aber sehr viel niedriger ist, fällt dies kaum ins Gewicht.

Machen die Autoversicherer Probleme?

Nein, sie behandeln Autogasfahrzeuge wie jedes andere Auto auch. Einige bieten sogar günstigere Ökotarife an. So gibt es bei vielen Versicherungen zwischen 7 % und 25 % Öko-Rabatt, wenn die Fahrzeuge bestimmte Voraussetzungen erfüllen (z. B. der Wert des CO2-Ausstoßes). Fragen Sie danach!

Ist das Fahren mit Autogas sicher?

Ja! Autogas ist genauso sicher wie Benzin oder Diesel. Die Bauteile der Autogasanlage sind besonders geprüft und nach ECE-Vorschriften typgenehmigt. Der Einbau der Anlage erfolgt nach den Regeln der StVO und wird von TÜV/DEKRA begutachtet. Jeder installierte Autogastank durchläuft eine umfangreiche Sicherheitsprüfung, die mit einer Prüfbescheinigung bestätigt wird. Der druckfeste Behälter besteht aus etwa 3,5 mm starkem Stahl. Crashtests, z. B. durch den ADAC im Dezember 2007 durchgeführt, belegen, dass die Tanks auch den härtesten mechanischen und technischen Belastungen standhalten.

Ist Parken in Tiefgaragen verboten?

Nein, das Abstellen von Kraftfahrzeugen, die mit Autogas betrieben werden, ist deutschlandweit auch in Tiefgaragen zugelassen. Diese Regelung trägt dem Sicherheitsstandard der Autogastechnik Rechnung und wurde zwischenzeitlich in allen Bundesländern in Landesrecht umgesetzt. Leider wird das Thema immer wieder aus Unkenntnis der Sachlage missverständlich interpretiert, so dass sich an einer Vielzahl öffentlicher Garagen noch die alten Verbotsschilder befinden, die das Abstellen „druckgasbetriebener Fahrzeuge“ verbieten. Diese Verbotsschilder entsprechen nicht mehr den aktuellen Regelungen.

Ist Autogas gesundheitsschädlich?

Nein! Flüssiggas bzw. Autogas ist ungiftig und daher wesentlich unbedenklicher im Einsatz als beispielsweise Benzin. Dies ist auch der Grund, warum Autogas-Tankstellen in Wasserschutzgebieten aufgestellt werden dürfen.

Ist Autogas wirklich so umweltschonend, wie man sagt?

Ja! Autogasfahrzeuge können schon heute einen effektiven Beitrag leisten, die vom Straßenverkehr verursachten Umweltbelastungen erheblich zu reduzieren, ohne jedoch Umweltschutz in einen Verzicht auf Mobilität münden zu lassen. Auch die Klimabilanz fällt deutlich positiver aus: Fahrzeuge im Autogasbetrieb emittieren gegenüber Benzinfahrzeugen zwischen 9 und 18 % weniger CO2. Der Umweltvorteil liegt aber auch in der Verringerung des NOX-Ausstoßes und der Senkung der emittierten Rußpartikelzahl.

Ist Autogas zukunftssicher?

Ja! Mit Autogas sichern Sie sich Ihre Mobilität auch für die Zukunft zu fairen Preisen. Mit Autogas entscheiden Sie sich für einen zukunfts- und versorgungssicheren Kraftstoff. Mit Autogas schonen Sie die Umwelt und helfen, die Luft in den Städten schadstofffreier zu machen.

Wir helfen gern weiter

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Hier finden Sie Antworten zu den häufigsten Fragen aus unserem Kundenservice. Wir hoffen, Ihnen damit sofort weiterhelfen zu können. Falls Sie nicht fündig werden, nehmen Sie doch bitte direkt mit uns Kontakt auf. Schreiben Sie uns eine E-Mail oder rufen Sie uns an. Auf der rechten Seite in der Kontaktlasche finden Sie alle nötigen Informationen dafür.

 
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